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Bundesweiter Schulstreik gegen die Wehrpflicht!

März 5 @ 10:0012:00

Die Wehrpflicht wird wieder eingeführt. Zunächst als „freiwilliger Wehrdienst“ mit verpflichtenden Fragebögen ab Januar 2026 und Musterung ab Juli 2027.

Wenn sich allerdings nicht genug junge Menschen finden, entscheidet zunächst das Los, und dann kommt die Pflicht für alle. Wir als Jugend sollen darauf vorbereitet werden, für Deutschland Krieg zuführen.

Wir sagen NEIN zur Wehrpflicht!

Warum wir dagegen sind:

Wir sorgen uns um unsere Zukunft: um marode Schulen, Prüfungsdruck, fehlende Ausbildungsplätze, steigende Mieten, unsichere Jobs und wachsende Zukunftsängste.

Und jetzt sollen wir zusätzlich für eine Politik bezahlen, die wir nicht zu verantworten haben.

Die Debatte um die Wehrpflicht kommt nicht zufällig. Sie ist Teil einer Politik, die zunehmend auf Aufrüstung, Militarisierung und sogenannte „Kriegstüchtigkeit“ setzt.

Doch Krieg ist kein abstrakter Begriff. Krieg bedeutet Tod und Zerstörung. Krieg heißt, dass Menschen nicht zurückkehren – oder nicht mehr dieselben sind. Milliarden fließen in Waffen und Rüstung – während Schulen verfallen, Lehrkräfte fehlen und bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware wird.

Gemeinsam für Frieden kämpfen

Die Rechnung dieser Politik sollen wir zahlen.

Mit unserer Freiheit und unserem Leben. Für einen Krieg, der nicht unserer ist. Für Kapitalinteressen, die nicht unsere sind. Niemand profitiert vom Ukraine- und Gazakrieg mehr als die deutsche Rüstungsindustrie. Die 4 größten deutschen Rüstungsunternehmen haben ihren Umsatz 2024 um 36% auf einen Rekordwert von 14,9 Mrd. Dollar gesteigert. Es wird deshalb Zeit, aktiv für Frieden zu kämpfen.

Statt politische Fehlentscheidungen zu korrigieren, wird Zwang eingeführt. Statt Frieden aktiv zu gestalten, wird militärisches Denken normalisiert.

Statt Perspektiven zu schaffen, wächst die Unsicherheit. Die Wehrpflicht ist kein Beitrag zu Sicherheit oder Frieden. Sie ist das Eingeständnis einer Politik, die auf die echten Probleme keine Antworten hat.

Niemand darf gegen seinen Willen für militärische Zwecke verpflichtet werden!

Was wir wirklich brauchen:

– Sicherheit entsteht durch gute Bildung, soziale Absicherung, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit.

– Öffentliche Mittel gehören in Schulen, Ausbildung, Infrastruktur und bezahlbares Wohnen – nicht in Militarisierung.

– Eine Gesellschaft, in der junge Menschen lernen, gestalten und aufbauen können – statt in Zwangsdienste gedrängt zu werden.

 

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